Frankfurt braucht Beschränkung der Asylsuchenden

Das Wohnungsproblem wird immer unlösbarer

BFF-Fraktion - Mitteilung 82-2017

Die Zahl der asylsuchenden Menschen, die in Frankfurt untergebracht werden müssen, ist im November 2017 mit 5.225 Personen höher als nach der Grenzöffnung im Dezember 2015. Damals betrug die Zahl 5.150 Personen. Das ist nicht nur finanziell eine erhebliche Last für die Stadt, sondern schafft auch eine immer unlösbarer werdende Situation auf dem Wohnungsmarkt.

Deshalb muss sich der Magistrat dazu entschließen, die weitere Aufnahme von Asylsuchenden aller Art zu stoppen und auf ein verträgliches Maß zu beschränken. Wenn die jetzige oder die künftige Bundesregierung nicht fähig oder willens ist, den Zustrom von Asylsuchenden unter Kontrolle zu bringen, dann müssen diese Personen entweder über ganz Deutschland verteilt werden oder es müssen große Sammellager in weniger besiedelten Gebieten errichtet werden.

Die Hauptlast auf Großstädte wie Frankfurt zu verteilen, bringt dort den sozialen Frieden immer mehr in Gefahr. Es gibt gerade in Frankfurt genug Einheimische, die eine bezahlbare Wohnung suchen, aber nicht finden. Sie stehen untereinander schon in großer Konkurrenz, müssen sich aber auch zunehmend mit Asylsuchenden auseinandersetzen, die auf dem Wohnungsmarkt eine Bleibe finden wollen.

Es ist zwar verständlich, dass es Asylsuchende gerade in die Großstädte zieht, wo schon viele Landsleute leben. Doch wenn schon viele Deutsche, die eigentlich in Frankfurt leben wollen, sich das finanziell nicht länger oder überhaupt nicht leisten können, dann müssen Asylsuchende erst recht akzeptieren, für die Dauer ihres Aufenthalts in Deutschland Unterkünfte an Orten angewiesen zu bekommen, die die Belastung der Großstädte mindern.

Es ist unerträglich, die Kommunen immer weiter für eine völlig verfehlte Asyl- und Grenzöffnungspolitik der Bundesregierung in Mithaftung zu nehmen. Der Magistrat und die Stadtverordneten sind im Interesse der Bürgerinnen und Bürger dazu verpflichtet, dieser Fehlentwicklung Widerstand zu leisten.