BFF übernehmen Patenschaft für Humboldt-Pinguin

Vandalismus im Frankfurter Zoo ‚unerträglich‘

Nach dem Bekanntwerden von Vandalismus-Vorfällen an der erst kürzlich eröffneten Humboldt-Pinguinanlage im Frankfurter Zoo und Steinwürfen auf die Vögel haben die Bürger Für Frankfurt BFF e. V. sich spontan dafür entschieden, die Tierpatenschaft für einen der 25 Humboldt-Pinguine zu übernehmen.

Damit bringen die Bürger Für Frankfurt BFF nicht nur ihre Solidarität mit dem Zoologischen Garten als wichtigster und meistbesuchter Frankfurter Kultureinrichtung zum Ausdruck, sondern auch mit den dort beschäftigten, in hohem Maße engagierten Mitarbeitern und den von ihnen betreuten Tieren.

„Tierpatenschaften sind eine hervorragende Möglichkeit, um die wertvolle Arbeit des Frankfurter Zoos zu unterstützen“, so Mathias Mund, Vereins- und Fraktionsvorsitzender der Bürger Für Frankfurt BFF. „Egal ob Privatpersonen, Firmen oder Vereine - schon ab 25 Euro im Jahr kann man Tierpate werden. Und nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt.“

Sowohl die Steinwürfe auf die Humboldt-Pinguine als auch die mutwillige Sachbeschädigung an der für 7,2 Millionen EUR errichteten und im Mai diesen Jahres eröffneten Anlage verurteilt Mund, der auch kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, als ‚unerträglich‘. „Die Leidtragenden sind letztlich nicht nur die aufgeschreckten Tiere und die Steuerzahler, aus deren Geld die verursachten Schäden wieder behoben werden müssen, sondern alle Zoobesucher, die jetzt aus Sicherheitsgründen die Pinguine nicht mehr unmittelbar erleben können, weil sie durch Absperrgitter auf Abstand gehalten werden müssen.“ Weiterhin fordert er: „Die Videoüberwachung auf dem Zoogelände muss ausgeweitet werden, um ähnliche Vorkommnisse an anderer Stelle zu verhindern bzw. deren Aufklärung zu erleichtern.“

Vertreter von Fraktion und Verein der Bürger Für Frankfurt BFF werden ihr neues Patentier im Frankfurter Zoo zeitnah besuchen und sich dabei auch einen Eindruck von der neuen Situation an der Humboldt-Pinguinanlage verschaffen.