Die grüne Klima-Versagerin im Römer

Aufruf Heiligs kommt Bankrotterklärung gleich

BFF-Fraktion - Mitteilung 30-2019

Nach dem Tropensommer 2018 hatten die grüne Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und der gesamte Magistrat ein volles Jahr Zeit, aus den Erfahrungen des vergangenen Sommers sowie aus dem spürbaren Klimawandel mit extremen Wetterereignissen die notwendigen Lehren und Konsequenzen zu ziehen. Tatsächlich aber haben sich die derzeit verantwortlichen Politiker und Parteien im Römer verhalten, als wäre nichts geschehen. Das rächt sich bei dieser erneuten Hitzewelle in keineswegs überraschender Weise.

Wenn Frau Heilig nun die Bürger aufruft, die strapazierten Bäume in ihrer jeweiligen Straße kräftig zu wässern, ist das nichts anderes als die Bankrotterklärung einer städtischen Klimaanpassungspolitik, die es offenbar nur auf dem Papier, nicht aber in der konkreten Realität gibt. Frau Heilig ignoriert bei ihrem Aufruf völlig, dass bereits 2018, als sie den gleichen Hilferuf in die Welt setzte, berechtigter Protest aus dem Vogelsberg kam, von wo Frankfurt einen Großteil seines infolge des Bevölkerungswachstums steigenden Wasserbedarfs stillt.

Der Appell Heiligs, vorrangig gespeichertes Regenwasser oder Brauchwasser für die Bäume zu verwenden, trifft tatsächlich nur die Schwachstelle des Grünflächenamtes, das die grüne Politikerin seit Jahren führt. Weder hat die Stadt für ausreichende Regenwasservorräte gesorgt, noch gibt es ein Brauchwasser- oder Mainwasserentnahmekonzept. Was es allerdings überreichlich gibt, ist folgenlose grüne Klimarhetorik für die Weltrettung und Wählergewinnung. Daraus jedoch resultiert für Frankfurter Bürger keinerlei praktischer Gewinn.

Seit 2016 bereits fordern die Bürger Für Frankfurt BFF ein umfassendes Konzept und konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Doch es geschieht nicht nur nichts oder viel zu wenig. Im Gegenteil wird zum Beispiel mit grüner Unterstützung ein neues Baugebiet mit Bodenversiegelung nach dem anderen vorangetrieben, zum Beispiel mit den Günthersburghöfen oder dem geplanten neuen riesigen Stadtteil im Nordwesten. Mit diesem Umweltverbrechen wollen sich die SPD-Politiker Feldmann und Josef ein „Denkmal“ setzen. Frau Heilig, die Klima-Versagerin im Römer, lässt sie gewähren. Aber gerne ist sie bereit, auch für Frankfurt den „Klimanotstand“ auszurufen: Unerträglich!