Der Kollaps der „Vielfalt“-Schulen

Bankrott der Ideologen trifft Schüler und Lehrer

BFF-Fraktion - Mitteilung 80-2017

Ob es die Grundschulen oder die Hauptschulen in Frankfurt sind – fast alle rufen inzwischen den Notstand aus. Denn selbst die gutwilligsten Pädagogen können und wollen nicht länger leugnen, völlig überfordert zu sein von all den Aufgaben, die sie bewältigen sollen: Immer schwierigere, oft verhaltensgestörte Schüler, Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrations- und Flüchtlingshintergrund, unzureichend ausgestattete Inklusion von behinderten Schülern und zudem die Förderung begabter Schüler. Dazu kommen oft verwahrloste Schulgebäude und akuter Platzmangel.

Es ist gut, aber auch längst überfällig, dass sich nun endlich die Lehrkörper in der Öffentlichkeit zu Wort melden. Denn die eklatanten Missstände an den Frankfurter Schulen gehen zu Lasten der Schüler, also zu Lasten der Zukunft unserer Stadt und der Gesellschaft. Allerdings waren und sind die nun als immer katastrophaler wahrgenommenen Verhältnisse politisch und ideologisch zwingend programmiert. Nicht eine der im Römer und in Wiesbaden regierenden Parteien, auch FDP und Linke nicht, kann von der Verantwortung für das Bildungsdesaster freigesprochen werden.

Das gesamte Parteienkartell in Frankfurt hat 2010 das ideologisch verbrämte „Vielfalt“-Konzept bejubelt, mit dem faktisch das Ende der Integration besiegelt wurde. Wo Integration allerdings unerwünscht ist, darf sich niemand wundern, wenn in den Schulen nicht die Mittel und das Personal bereitgestellt werden, um dieser Herausforderung auch nur halbwegs gerecht zu werden. Und das gesamte Parteienkartell hat das völlig illusionäre, absehbar schädliche Inklusionskonzept einer unseligen grünen Bildungsdezernentin bejubelt, das nun praktisch scheitert.

In beiden Fällen waren es allein die Bürger Für Frankfurt BFF, die trotz schärfster Angriffe und Diffamierungen vor dem Weg in die jetzige Situation warnten. Diese Feststellung ist notwendig, wenn sich etwas bessern soll. Denn die politisch Verantwortlichen müssen sich endlich eingestehen, schwere Fehler und Versäumnisse auf sich geladen zu haben. Nur dieses Eingeständnis und die notwendigen Konsequenzen daraus können den Weg zu Veränderungen freimachen.

Die BFF-Fraktion im Römer fordert Bildungsdezernentin Weber (SPD) sowie den gesamten Magistrat auf, die Verhältnisse an den Frankfurter Grund- und Gesamtschulen nicht länger schön zu reden oder gar zu vertuschen. Vielmehr muss umgehend eine schonungslose Bestandsaufnahme der Zustände sowie ein Maßnahmenplan zur umgehenden Behebung der schlimmsten Fehlentwicklungen vorgelegt werden. Und keinen Tag länger dürfen Schulen zum Experimentierfeld von Ideologen,  zukunftsvernichtenden Sparmaßnahmen und politischer Verantwortungslosigkeit gemacht werden.