BFF: Planungen zur Josefstadt sofort stoppen!

3.500 Menschen protestieren gegen neuen Stadtteil

BFF-Fraktion - Mitteilung 44-2019

Die Menschenkette gegen den geplanten neuen Stadtteil im Nordwesten Frankfurts zwischen dem Stadtteil Niederursel einerseits und Oberursel sowie Steinbach andererseits wurde am Sonntag zum von den Veranstaltern erhofften Erfolg: Rund 3.500 Menschen beteiligten sich bei hochsommerlichem Wetter an der Aktion der Bürgerinitiative „Heimatboden Frankfurt“ auf dem von Versieglung und massiver Bebauung bedrohten Gelände. Damit wurde erneut ein starkes Signal gegen den geplanten neuen Stadtteil im Frankfurter Nordwesten gesendet,  den die schwarz-rot-grüne Stadtregierung im Jahr 2017 auf den Weg brachte und der allen Bemühungen zum Klimaschutz Hohn spricht.

Zwischen 14 und 15 Uhr formierten sich Teilnehmer jeden Alters über die etwa 3,2 km lange Wegstrecke zu einer Menschenkette und brachten mit einer mehrfachen „La-Ola-Welle ebenso eindrucksvoll wie friedlich ihren Widerstand gegen ein Umweltverbrechen, das vor allem vom Frankfurter Magistrat mit Oberbürgermeister Feldmann und Planungsdezernent Josef vorangetrieben wird. Neben den Teilnehmern zahlreicher Parteien, Verbände und Organisationen waren auch Mandatsträger und Mitglieder der Bürger Für Frankfurt BFF, darunter der BFF-Vereins und Fraktionsvorsitzende Mathias Mund, bei der Kundgebung vertreten.

Sein Fazit nach der Abschlusskundgebung am ‚Fasanenhof‘: „Als die einzige politische Kraft im Frankfurter Römer, die den geplanten neuen Stadtteil von Anfang an aus ökologischen, infrastrukturellen und sozialen Gründen konsequent abgelehnt haben, sehen wir uns von dem Erfolg der heutigen Protestkundgebung natürlich bestärkt. Unseren Kampf gegen dieses Umweltverbrechen werden wir auch weiterhin engagiert fortsetzen – 3.500 Menschen haben heute gezeigt, dass Ihnen der Erhalt dieser wertvollen Agrarlandschaft ebenfalls wichtig ist.“ Mund fügt hinzu: „Insbesondere die Frankfurter CDU muss endlich einmal die Frage im Hinblick auf ihre Glaubwürdigkeit beantworten,  wenn Christdemokraten aus dem Landtag und den Frankfurter Ortsbeiräten gegen das von ihr mitgetragene Vorhaben demonstrieren.“

Die Bürger Für Frankfurt BFF jedenfalls nehmen die erfolgreiche Kundgebung vom Sonntag zum Anlass, erneut den sofortigen Stopp der vorbereitenden Untersuchungen für den geplanten Stadtteil im Frankfurter Nordwesten zu fordern.