CDU Sachsenhausen macht den Bock zum Gärtner

Skurriler Parteieintritt bei „Sachsenhausen wehrt sich“

BFF-Fraktion - Mitteilung 50-2019

Als einzige Fraktion im Römer haben die Bürger Für Frankfurt BFF die Vorlage des schwarz-rot-grünen Magistrats M72/2019 zur probeweisen Sperrung des nördlichen Mainufers vollumfänglich abgelehnt.

Dass darauf aus aktuellem Anlass noch einmal ausdrücklich hingewiesen werden muss, zeigt nach Auffassung des BFF-Fraktionsvorsitzenden Mathias Mund die Tatsache, dass der Stadtbezirksverband Süd der Frankfurter CDU laut Presseberichten jetzt der Bürgerinitiative „Sachsenhausen wehrt sich“ beitreten möchte.

„Dass eine Untergruppierung der Frankfurter CDU, die gemeinsam mit SPD und Grünen die Sperrung des nördlichen Mainufers überhaupt erst ermöglicht hat, nun ausgerechnet in einer Bürgerinitiative Mitglied werden will, die sich gegen diese Maßnahme engagiert, ist an Skurrilität kaum noch zu überbieten.“, so der BFF-Mann im Römer. „ Herr Heumann sollte stattdessen lieber Druck auf seine eigene Partei, die Frankfurter CDU ausüben, damit diese ebenso unsinnige wie schädliche Maßnahme wieder rückgängig gemacht wird. Anstatt den Bock zum Gärtner machen zu wollen, empfehle ich Herrn Heumann dringend, auch auf die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 5 einzuwirken und den dort von den Bürgern Für Frankfurt BFF bereits in der letzten Sitzung eingebrachten Antrag zur sofortigen Aufhebung der Mainkaisperrung mitzutragen.“

Mit einer Mitgliedschaft in der Bürgerinitiative „Sachsenhausen wehrt sich“ will die CDU im Frankfurter Süden offensichtlich die Wählerinnen und Wähler darüber hinwegtäuschen, dass ihre eigene Partei die Sperrung des Mainufers in der Römerkoalition mitgetragen hat, vermutet auch Ingrid Leng, BFF-Vertreterin im Ortsbeirat 5. „Doch das werden wir der CDU nicht durchgehen lassen. Die Menschen in Sachsenhausen wissen sehr wohl, wem sie die durch den Ausweichverkehr bedingten chaotischen Zustände in ihrem Stadtteil zu verdanken haben.“, so Leng.