BFF fordern Wiederöffnung des Mainkais

Parteipolitisches Geplänkel endlich beenden

BFF-Fraktion - Mitteilung 43-2020

Die willkürliche Sperrung des nördlichen Mainufers ohne jegliche vorherige Evaluation durch die schwarz-rot-grüne Römerkoalition hat nicht nur zu unerträglichen Verkehrsverhältnissen auf der gegenüberliegenden Mainseite und den daraus resultierenden Protesten der betroffen Anlieger geführt.

Sowohl die lokale Presse als auch die Bürger Für Frankfurt BFF beobachten als Folge daraus zudem eine tiefe Spaltung der Stadtgesellschaft in dieser Frage sowie eine Verhärtung der Fronten, die bereits zu unschönen persönlichen Angriffen des jeweiligen vermeintlichen Gegners geführt haben.

„700 Meter massiv untergenutzte öffentliche Verkehrsfläche auf der nördlichen Mainseite, die uns seit letztem Sommer permanent fehlen, stehen derzeit der Verlagerung von bis zu 20.000 Fahrzeugen täglich gegenüber. Durch diesen dilettantischen Eingriff in eine der Verkehrsadern unserer Stadt wird seither die Gesundheit und die Lebensqualität unzähliger Anwohner an den Ausweichrouten massiv beeinträchtigt.“ stellt der Vorsitzende der Bürger Für Frankfurt BFF im Römer, Mathias Mund fest.  „Aber nicht nur deswegen, sondern auch wegen der dadurch eingetreten Vergiftung des politischen Klimas in unserer Stadt ist eine Verlängerung dieses ‚Verkehrsversuchs‘, der ganz offensichtlich nur der Profilierung einzelner Politkarrieristen mit SPD-Parteibuch dienen soll, keinesfalls vertretbar und deshalb endgültig zu beenden.“

Die BFF-Fraktion im Römer fordert daher die Rückkehr zum vorherigen Zustand, um dann eine zukünftige Umgestaltung der nördlichen Mainuferstraße sorgfältig vorzubereiten. Als mögliche Lösung kommt aus Sicht der Bürger Für Frankfurt BFF dafür der Vorschlag aus dem Ortsbeirat 5 vom Oktober 2019 in Betracht, der die Reduzierung auf eine Fahrspur je Richtung für den Kfz-Verkehr vorsieht, bei gleichzeitiger Errichtung eines Radfahrstreifens auf beiden Fahrbahnseiten.

Doch auch hier warnt Mathias Mund eindringlich vor einem erneuten, wiederum unüberlegten und nicht durch empirische Untersuchungen gestützten Eingriff: „Eine solche Misere darf sich in unserer Stadt keinesfalls wiederholen. Wir waren die einzige Fraktion im Römer, die die Mainkai-Sperrung nicht nur konsequent abgelehnt hat, sondern haben auch deren fatale Folgen präzise vorhergesagt.“

Seine Hoffnung, dass die politisch Verantwortlichen daraus ihre Lehren ziehen, ist allerdings gering. „Das Thema wird an der Wahlurne am 14. März 2021 entschieden. Den Wählerinnen und Wählern muss in unserer Stadt muss dabei klar sein, wer Ihnen dieses Desaster eingebrockt hatte: Es waren die Koalitionsparteien CDU, SPD und GRÜNE gleichermaßen.“, so das Fazit von BFF-Chef Mund.