Hessens CDU und ihre bewunderte Linksextremistin

Peinliche Löschung nach blamabler Selbstentblößung

BFF-Fraktion - Mitteilung 05-2021

Am 14. März haben die Frankfurter die Möglichkeit, bei den Kommunalwahlen der CDU für den Beweis ihrer geistigen und politischen Selbstaufgabe eine Quittung zu erteilen. Dass eine Partei, die einst die konservative Speerspitze der Union mit Politikern wie Alfred Dregger bildete, als Presseerklärung einen geradezu devoten Bückling vor einer Linksextremistin öffentlich macht, zieht auch diejenigen ihrer Parteifreunde in Mitleidenschaft, die an diesem Bückling keinen Anteil hatten, ihn aber leider in großer Mehrzahl hingenommen haben.

Um was geht es? Anlässlich der Wahl der Linken-Fraktionsvorsitzenden Janine Wissler, einer bekennenden radikalkommunistischen Ideologin, zur Bundesvorsitzenden der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“, gratulierte ihr der CDU-Generalsekretär Manfred Pentz im Namen seiner Partei geradezu euphorisch: „Mit ihr hat die Partei eine geschliffene Rednerin und charismatische Persönlichkeit an die Doppelspitze gewählt…Auch wenn wir als CDU mit Janine Wissler als bekennender Kommunistin und Trotzkistin, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands in Frage stellt, nicht weiter auseinanderliegen könnten, beglückwünschen wir sie zu dieser Wahl. Sie wird auch in Berlin ihren Weg gehen.“

An der Prognose im letzten Satz der Skandalgratulation ist kaum zu zweifeln, zumal der Weg von Wissler sich demnächst auch in einer Koalition mit der CDU fortsetzen könnte. Für alle Fälle hat der hessische CDU-Generalsekretär mit seinem Schreiben schon mal die Tür dafür weit geöffnet. Und das lässt sich auch mit der inzwischen panikartig erfolgten Löschung der CDU-Presserklärung nicht mehr aus der Welt schaffen. Offenbar haben heftige Proteste und Reaktionen in den Sozialen Medien wie vermutlich auch in der CDU selbst diesen peinlichen Rückzug bewirkt.

Doch dass solche eine Erklärung überhaupt formuliert und im Namen der CDU verbreitet wurde, lässt überdeutlich erkennen, wie es um diese Partei am Ende der Merkel-Ära bestellt ist. Der Zustand der Frankfurter Parteifiliale ist keinen Deut besser, das haben die letzten fünf Jahre des Wegduckens in der Römerkoalition mit SPD und Grünen gezeigt. Diese CDU ist zur reinen Machtmaschine degeneriert, in der ihre führenden Frankfurter Politiker nichts anderes im Sinn haben als die Erhaltung gutdotierter Positionen im hauptamtlichen Magistrat und in städtischen Einrichtungen.

Das CDU-Versagen bei den OB-Wahlen 2012 und 2018 hat Frankfurt das Problem Peter Feldmann beschert. Und der unmotivierte, sich um jede klare Aussage drückende derzeitige „Wahlkampf“ der Partei zeigt, dass die Frankfurter CDU nicht die geringste Anstrengung unternimmt, sich aus der politischen Umklammerung einer linken SPD und der nach links gerutschten Grünen zu befreien. Wer die Stimme nicht an diese Union der Beliebigkeit verschenken will, hat am 14. März eine gute und glaubwürdige Alternative: Bürger Für Frankfurt BFF – Liste 7!