Neustart für E-Ladeinfrastruktur in Frankfurt

BFF-Fraktion fordert Expertengespräch mit allen Akteuren

BFF-Fraktion - Mitteilung 42-2020                                                                              

Nach dem Rückzug der Firma „Allego GmbH“, die in Frankfurt 280 Ladesäulen und 80 Schnellladesäulen für E-Mobilität aufbauen wollte, hat die Zielsetzung des Magistrats, den Ausbau der notwendigen Ladeinfrastruktur mit kommerziellen Anbietern voranzutreiben, einen herben Rückschlag erlitten.

Und das zu einer Zeit, in der die Stadt Frankfurt im Vergleich zu anderen Großstädten ohnehin bereits deutlich mit dem Ausbau der E-Ladeinfrastruktur hinterherhinkt und die staatliche Förderung für Elektroautos zwischenzeitlich durch das aufgrund der Corona-Pandemie von der Bundesregierung verabschiedete Konjunkturpaket von 3.000 EUR auf 6.000 EUR verdoppelt wurde (zuzüglich Herstelleranteil).

„Der Handlungsdruck zur Schaffung einer attraktiven Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in unserer Stadt hat sich damit noch einmal deutlich erhöht.“, so der Fraktionsvorsitzende der Bürger Für Frankfurt BFF im Römer, Mathias Mund. „Die erwartbar weiter steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen erfordert es, dass der Magistrat jetzt zeitnah ein schlüssiges Konzept vorlegt, wie der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Frankfurt gelingen kann.“, so seine Forderung.

Die BFF-Fraktion fordert daher in einer parlamentarischen Initiative den Magistrat dazu auf, als Auftakt dazu zeitnah ein Expertengespräch zwischen politischen Entscheidern, Praktikern aus der Wirtschaft sowie Mitgliedern der Verbände zum Thema „Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in Frankfurt“ anzuberaumen.


Nach Auffassung der Bürger Für Frankfurt BFF soll dabei die Expertise aller maßgeblichen Akteure, wie z.B. der Landesvertretung Hessen des BEM Bundesverband eMobilität e. V., dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft BVMW FrankfurtRheinMain, der IHK Frankfurt, dem House of Logistics and Mobility HOLM, der Taxivereinigung Frankfurt sowie lokalen Branchenvertretern der E-Mobilität eingeholt werden.


„Auf Basis dieser Gesprächsergebnisse kann dann ein praxistaugliches Konzept für den zügigen Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur erarbeitet und den Stadtverordneten zur Beschlussfassung vorgelegt werden.“, so das Fazit von Mathias Mund.