Vereins- und Breitensport wieder ermöglichen

BFF: Frankfurter Sportvereine brauchen eine Perspektive

BFF-Fraktion - Mitteilung 85-2020

Der sportpolitische Sprecher der Bürger Für Frankfurt BFF im Römer, Thomas Budenz, unterstützt die Forderung des Landesportbund Hessen e. V., ab Dezember zu einem „verantwortbaren Sportbetrieb in den Vereinen“ zurückzukehren und diesen damit wieder eine Perspektive zu geben.

„Sportdezernent Markus Frank (CDU) muss sich jetzt der Forderung des LSB H anschließen und bei der hessischen Landesregierung dafür eintreten, dass ein an die coronabedingten Notwendigkeiten angepasster Vereins- und Breitensport ab dem nächsten Monat wieder möglich ist“, so die Forderung von Budenz. „Denn gerade in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit mit täglich neuen, deprimierenden Mitteilungen ist es wichtig, den Kopf durch sportliche Aktivitäten freizubekommen und damit zur körperlichen und psychosozialen Gesundheit der Menschen in unserer Stadt beizutragen, natürlich unter Beachtung der Hygieneregeln.“

Damit trägt Thomas Budenz auch den Interessen der 460 Turn- und Sportvereine in Frankfurt mit zurzeit etwa 160.000 Mitgliedern Rechnung, die trotz der Durchführung umfangreicher Hygienemaßnahmen und Kontrollen durch die Übungsleiter jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr in den Lockdown gehen mussten. In Folge dessen haben einzelne Vereine bereits einen Rückgang der Mitgliederzahlen von bis zu 25 % hinnehmen müssen.

Im Hinblick auf diese für nicht wenige Vereine existenzbedrohende Entwicklung fordert der BFF-Mann zudem eine Anpassung der städtischen Förderrichtlinien, um eine durch den Mitgliederverlust drohende finanzielle Schlechterstellung der Turn- und Sportvereine abzuwenden. „Die meist von Ehrenamtlichen geführten Vereine brauchen in dieser schwierigen Zeit die notwendige Unterstützung, damit deren bewährte und für unsere Gesellschaft so wichtige Arbeit weiter fortgeführt werden kann.“, stellt Budenz abschließend fest.